Mit Schnupperlehren lernst du Berufe in der Praxis kennen. Das ist wichtig für die Berufswahl und die Lehrstellensuche. Durch das Schnuppern überprüfst du deine Berufswünsche und Vorstellungen.
Was eine Schnupperlehre ist
In der Schnupperlehre besuchst du einen Betrieb und lernst den Arbeitsalltag kennen. Erst wenn du einen Beruf 1:1 erlebst, weisst du, ob er zu dir passt oder nicht. Es gibt zwei Arten von Schnupperlehren:
- Orientierungs-Schnupperlehre – für die Berufswahl: An 1 bis 5 Tagen lernst du einen Beruf besser kennen. Du möchtest herausfinden, ob dieser Beruf zu Dir passt.
- Selektions-Schnupperlehre – für die Lehrstellensuche: Du schnupperst 1 bis 5 Tage in einem Betrieb mit dem Ziel, eine Lehrstelle zu bekommen. Auch der Betrieb prüft dich in dieser Zeit genau. Diese Schnupperlehre ist also Teil deiner Bewerbung um einen Ausbildungsplatz.
Wichtig ist, dass du deine Erfahrungen aufschreibst. Bitte auch die Betriebe um eine Rückmeldung, wie sie deinen Einsatz wahrgenommen haben. Verwende dafür den folgenden Schnupperbericht.
Schnuppern solltest du in den Schulferien. Lässt sich eine Schnupperlehre nur während der Schule organisieren, benötigst du eine Erlaubnis (Dispensation) von der Klassenlehrperson oder der Schulleitung. Frage frühzeitig und beachte die Vorgaben deiner Schule. Hier findest du eine Vorlage.
So klappt es mit der Schnupperlehre
Damit das Schnuppern erfolgreich ist, musst du dich gut vorbereiten. Worauf es ankommt, erfährst du in der nachfolgenden Präsentation. Die Liste der Betriebe, die Schnupperlehren anbieten, kannst du online abrufen (berufsberatung.ch), oder du kommst bei uns in der Infothek vorbei und fragst nach der Liste der Lehrbetriebe. Beim gewünschten Betrieb musst du immer zuerst fragen, ob das Schnuppern möglich ist und wie du zu einem Schnupperplatz kommst. Telefoniere also oder schau persönlich dort vorbei. Manchmal muss man sich für eine Schnupperlehre bewerben.